Comedy Clash - Großes Saisonfinale
Stadelmann und der Heiland zum Finale
7. März 2009
Beginn: 20 Uhr
„Bibers Corner“ Zerbster Str.
Ingmar Stadelmann vom Comedy Clash ins TV – C. Heiland singt Lieder ohne Rücksicht auf Verluste
Nach fünf furiosen, schrägen, anspruchsvollen und brüllkomischen Shows setzen C. Heiland und Ingmar Stadelmann der Comedy Clash-Saison 08/09 am Sonnabend, dem 7. März die Krone auf.
Heiland ist der unnachahmlichste Satiriker der Welt. Wenn er nicht gerade mit Band auf Tour ist, haut er dem Publikum sein neues Solo-Programm „Scheiße, ist das schön!“ um die Ohren. Mit einer Stimme, die ihresgleichen sucht, präsentiert er Lieder ohne Rücksicht auf Verluste und C. Heiland hat zu allem eine Meinung. Dafür braucht er nicht mehr und nicht weniger als seine große Liebe: Die Omnichord (weiblich), das faszinierendste Instrument aller Zeiten (Baujahr 1981, Ostasien). Bei Geschichten, Gedichten und Witzen unterhalb der Kniekehle wird er auf der kleinsten Bühne der Stadt außerdem von sprechenden Stofftieren, einer ungestimmten Gitarre und vielen Überraschungen aus seinem Rollkoffer unterstützt.
Ingmar Stadelmann, dessen Programm „Fuschimotze“ immer weiter wächst, ist in Dessau ein alter Hase, war er doch bei der ersten Show im November 2007 bereits mit von der Partie. Mittlerweile hat der Radiomoderator mit heimischen Wurzeln in der sachsen-anhaltischen Stadt des Baumkuchens, also Salzwedel karrieretechnisch drei bis acht Gänge hoch geschalten. Er rockt mit seinen Terror-Stand Up-Nummern im Pointenstakkato nicht nur die Bühnen der Republik, er ist auch im Fernsehen kein Unbekannter mehr. Im vergangenen Frühjahr war er im WDR-Funkhaus zu sehen, nun ruft der große, private aus Köln. Nur vier Tage vor dem Comedy Clash steht Ingmar für das nagelneue Format „Cindy aus Marzahn & Die jungen Wilden“ im „Steintor-Varietè“ in Halle vor der Kamera. Doch noch bevor Fernsehdeutschland am 13. März um 22.30 Uhr Stadelmanns brandheiße Nummern mit Zwerchfellkrämpfen quittieren kann, kommt er „heim“ nach Dessau, in Bibers Corner zum großen Comedy Clash-Finale. Na bitte!
Extremkabarettist Oliver Wellmann wird einmal mehr nicht nur moderieren, sondern dem Publikum ins Gewissen reden, Liebe verkündigen und singen, dass am Ende des Abends kein Glasauge trocken bleibt.
Für die Show am 7. März können noch einige Restkarten erworben werden. Über die Bibers Corner-Website www.biberscorner.com oder über die Kartenhotline 01522 - 60 91 824. Alle Infos, Videos und Fotos zu vergangenen und zukünftigen Comedy Clashs gibt es auf der Bibers Corner-Website www.biberscorner.com und unter www.myspace.com/comedy_clash.
Mehr Infos hier.
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6. Sinfoniekonzert
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 22 Es-Dur „Der Philosoph“ | August Klughardt: Violinkonzert D-Dur op. 68 | Richard Strauss: „Also sprach Zarathustra“ op. 30
26. März 2009
Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt für Studenten 5 €
Anhaltisches Theater - Großes Haus
Dirigent: Golo Berg
Violine: Mirjam Tschopp
Bereits in vorangegangenen Spielzeiten wandte sich die Anhaltische Philharmonie wiederholt den Kompositionen ihrer ehemaligen Chefdirigenten zu. August Klughardt (Dessauer Hofkapellmeister von 1882 bis 1902) war der erste, der hier Wagners „Ring des Nibelungen“ dirigierte, der aber auch die Sinfonien des Wagner-Anipoden Johannes Brahms in Dessau aufführte. Klughardts eigene Kompositionen erklangen nicht nur in Dessau, sondern überall in Deutschland. Sein Violinkonzert aus dem Jahre 1895 gehörte zum Repertoire des französischen Geigers Joseph Debroux, der das Werk in den Konzertstädten von Paris bis St. Petersburg populär machte. „Klughardts Arbeit ist glänzend, für den Virtuosen dankbar, dabei geistvoll in der Erfindung und wirksam instrumentiert“, konstatierte einst ein Kritiker.
Unsere Aufführung wird von Deutschlandradio Kultur mitgeschnitten und soll beim Label cpo auf CD erscheinen.
Ein nahezu gleichzeitig mit Klughardts Violinkonzert entstandenes Werk steht im zweiten Teil des Konzertabends auf dem Programm: Richard Strauss’ Tondichtung (frei nach Friedrich Nietzsche) für großes Orchester „Also sprach Zarathustra“. Trotz des Bezuges auf Nietzsches bekanntes Buch handelt es sich bei Strauss keineswegs um „in Musik gesetzte Philosophie“ oder „philosophierende Musik“. Zwar zeichnen programmatische Überschriften einige Stationen des Buches nach, doch ist das Strauss-Opus nach rein musikalisch-logischen Gesetzen aufgebaut. Man kann es als Wechselspiel zwischen den entferntesten Tonarten auffassen. Besonders populär wurde der Beginn des Werkes: ein musikalischer Sonnenaufgang in C-Dur, der an prachtvoller Plastizität nichts zu wünschen übrig lässt.
Vom Jubilar des Jahres 2009, Joseph Haydn (1732 – 1809), erklingt zu Beginn des Abends eine der frühen Sinfonien: Nr. 22 Es-Dur mit dem nicht authentischen Beinamen „Der Philosoph“. Haydns Experimentierfreudigkeit ist auch in diesem Werk aus dem Jahre 1764 deutlich zu spüren. So ersetzt er z.B. das sonst übliche Oboenpaar durch zwei Englischhörner, wodurch sich ein etwas abgedunkeltes Klangbild ergibt.
